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ALLE 7 Jahre...

 VOR dem Grenzgang 

Lange vor dem ersten Böllerschuss beginnt die Vorbereitung. In Gründungsversammlungen formieren sich die Gesellschaften, Versammlungen stärken den Zusammenhalt, und bei Altherren- und Altweiberabenden wird in Erinnerungen geschwelgt. Burschenturniere bringen Wettkampfgeist, während Schleifenüberreichungen Tradition ehren. Die Reiter üben ihr Können, das Musikreiten bringt den ersten Festduft, und schließlich wird die Stadt festlich geschmückt – bereit für den großen Grenzgang.

 DAS FEST 

Der Grenzgang beginnt feierlich am Mittwochabend mit dem Festkommers. Drei Tage lang folgt das gleiche Ritual: Am Morgen versammeln sich die Gesellschaften auf dem Marktplatz, dann setzt sich der Zug zur Grenzbegehung in Bewegung. Auf den Frühstücksplätzen wird gerastet, gefeiert und Gäste werden unter die Fahne genommen. Am Nachmittag kehren die Grenzgänger zurück und ziehen in einem Festumzug durch die Stadt. Abends endet jeder Tag im Festzelt – mit Musik, Tanz und ausgelassener Stimmung. Am dritten Tag schließt der Bürgeroberst mit seiner Rede das Fest ab und richtet den Blick auf den nächsten Grenzgang.

 NACH dem Grenzgang 

Wenn die letzten Böller verhallt sind, klingt das Fest noch lange nicht aus. Der vierte Grenzgangstag bringt ein letztes internes Miteinander, bei Fototerminen werden Erinnerungen festgehalten. Bei traditionellen Kartoffelbraten lodert nicht nur das Feuer, sondern auch die Gemeinschaft nach. Die Jahreshauptversammlungen der Gesellschaften schließen den offiziellen Kreis, der Burschenball bietet den jungen Generationen einen festlichen Abschluss. In Arbeitsdiensten wird gemeinsam instand gesetzt und erhalten – auch das ist Teil des Ganzen. Und wenn sich zu den weiteren Veranstaltungen alte Bekannte wiedersehen, wird klar: Der Grenzgang ist vorbei – aber sein Geist bleibt.

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