
Hier spielt die Musik
Was wäre der Grenzgang ohne Musik?
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Erst die Musikkapellen verleihen dem Fest seinen einzigartigen Klang und begleiten die Bürger mit Marschmusik, festlichen Stücken und ausgelassener Stimmung durch die Tage. Seit 1977 sind einige Kapellen fester Bestandteil des Grenzganges und tragen mit Herzblut und Spielfreude dazu bei, dass aus Tradition echtes Festgefühl wird. Ihr Einsatz macht jeden Grenzgang zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Musikkapellen Grenzgang 2026
Spielmannszug Biedenkopf
Musikkapelle Ketterschwang
Stadtkapelle Kaufbeuren
Musikkapelle Stötten am Auerberg
Stadtkapelle Marktoberdorf
Musikverein Ardning
Musikzug Battenberg
Grenzgangswalzer
1950 | Text von Ludwig Weiß/Komponist Günther Seibel
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Aus Traum und Nacht, da ist unser Grenzgang erwacht.
Das Städtchen grüßt,und ein Zauber es umschließt.
Im Festtagsglanz, bei Spiel und Tanz, da singen Oma, Opa,
Liesel und der Hans:
Refrain
Wenn der Grenzgang ausmarschiert,
von dem Oberst stolz geführt,
wenn der Mohr sich in den Straßen mit dem Säbel präsentiert,
und die Musik fällt ein,
was kann denn schöner sein
als ein Grenzgang in dem fröhlichen Waldverein, jawohl!
Und jung und alt, sie wandern gemeinsam zum Wald.
Im Tal, auf Höhn gibts ein freudig Wiedersehen.
Beim Grenzbegang, im Heimatklang,
da singen Oma, Opa, Liesel und der Hans: –
Refrain
Wenn Zeit vergeht der Grenzgang doch nimmer verweht,
nach sieben Jahr strahlt er festlich wunderbar.
Das ist bekannt im Hinterland,
da singen Oma, Opa, Liesel und der Hans: –
Refrain
Ich bin ein freier Wildbretschütz
(Text Hermann Löns)
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1. Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier.
Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier.
So weit die braune Heide geht, gehört das Jagen mir.
So weit die braune Heide geht, gehört das Jagen mir.
Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
2. So weit der blaue Himmel reicht, gehört mir alle Pirsch
So weit der blaue Himmel reicht, gehört mir alle Pirsch
Auf Fuchs und Has und Haselhuhn, auf Rehbock und auf Hirsch.
Auf Fuchs und Has und Haselhuhn, auf Rehbock und auf Hirsch.
Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
3. Doch wei? ich ein feines Mägdelein, auf das ich lieber pirsch.
Doch wei? ich ein feines Mägdelein, auf das ich lieber pirsch.
Viel lieber als auf Has und Huhn, auf Rehbock oder Hirsch.
Viel lieber als auf Has und Huhn, auf Rehbock oder Hirsch.
Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
4. Und dass sie einem andern gehört, macht keine Sorge mir
Und dass sie einem andern gehört, macht keine Sorge mir.
Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier.
Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier.
Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
Horrido, – horrido, – horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
O alte Burschenherrlichkeit
(Texter/Komponist unbekannt)
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O alte Burschenherrlichkeit, wohin bist du entschwunden?
Nie kehrst du wieder goldne Zeit, so froh und ungebunden!
Vergebens spähe ich umher und finde deine Spur nicht mehr.
O jerum, jerum, jerum, o que mutatio rerum!
Den Burschenhut bedeckt der Staub, es sank der Flaus in Trümmer,
der Schläger ward des Rostes Raub, verblichen ist sein Schimmer,
verklungen der Kommersgesang, verhallt Rapier- und Sporenklang.
O jerum, jerum, jerum, o que mutatio rerum!
Wo sind die vom breiten Stein nicht wankten und nicht wichen,
die ohne Spieß bei Scherz und Wein den Herrn der Erde glichen?
Sie zogen mit gesenktem Blick in das Philisterland zurück.
O jerum, jerum, jerum, o que mutatio rerum!
Drum Freunde! Reichet euch die Hand, damit es sich erneue,
der alten Freundschaft heil`ges Band, das Band der Treue.
Klingt an und hebt die Gläser hoch, die alten Burschen leben noch,
{:noch lebt die alte Treue.:}
Drei Lilien
Texter/Komponist unbekannt)
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Drei Lilien, drei Lilien, die pflanzt ich auf mein Grab,
ja auf mein Grab,
da kam ein stolzer Reiter und brach sie ab.
Ju-vi-val-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra, ju-vi-va-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra,
da kam ein stolzer Reiter und brach sie ab.
Ach, Reitersmann, ach Reitersmann, la? doch die Lilien stehn,
sie soll ja mein Feinsliebchen noch einmal sehn.
Ju-vi-val-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra, ju-vi-val-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra,
sie soll ja mein Feinsliebchen noch einmal sehn.
„Was kümmert mich dein Liebchen,
was kümmert mich dein Grab?
Ich bin ein stolzer Reiter und brach sie ab.
Ju-vi-val-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra, ju-vi-va-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra,
Ich bin ein stolzer Reiter und brach sie ab.“
Und sterbe ich noch heute, so bin ich morgen tot, ja morgen tot;
dann begraben mich die Leute ums Morgenrot.
Ju-vi-val-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra, ju-vi-va-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra,
dann begraben mich die Leute ums Morgenrot.
„Ums Morgenrot, ums Morgenrot will ich begraben sein;
dann ist ja mein Feinsliebchen so ganz allein!
Ju-vi-val-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra, ju-vi-va-le-ra-le-ra-le-ra-le-ra,
dann ist ja mein Feinsliebchen so ganz allein!“
