
Nach dem Fest ist vor dem Fest.
Auch nach dem letzten Grenzgangstag klingt das Fest nicht einfach aus – die Gemeinschaft lebt weiter. Vom geselligen Ausklang am vierten Tag bis hin zu traditionellen Feiern im Herbst und Winter wird die Verbundenheit der Grenzgänger weitergepflegt. Hier erfährst du, wie der Grenzgang noch lange nachhallt.
4. Grenzgangstag
Am vierten Tag nach dem großen Fest kehren die Gesellschaften noch einmal intern in ihre Lokale zurück. In kleinerer Runde wird der Grenzgang in geselliger Atmosphäre nachbesprochen – ein ruhiger, aber stimmungsvoller Abschluss unter Freunden.
Fototermine
In den Tagen nach dem Fest treffen sich die Männergesellschaften und Burschenschaften zu offiziellen Fototerminen. Diese Gruppenbilder sind bleibende Erinnerungen an das gemeinsame Erleben und halten den besonderen Zusammenhalt fest.
Kartoffelbraten
Im Herbst nach dem Grenzgang lodern die Feuer an den Hütten der Gesellschaften: Das traditionelle Kartoffelbraten bringt die Mitglieder noch einmal zusammen. Neben heißen Knollen und kühlen Getränken stehen Geselligkeit und Nachklang des Festes im Mittelpunkt.
JHV
Bei der Abschluss- oder Jahreshauptversammlung werden die Gesellschaften offiziell aufgelöst – bis zum nächsten Grenzgang. Die Fahne kommt dabei feierlich in den „Sarg“, gemeinsam mit Utensilien, Protokollen und Erinnerungsstücken. Ein symbolischer Akt des Abschieds – und der Vorfreude auf das nächste Mal.
Burschenball
Im darauffolgenden Jahr feiern die Burschenschaften mit ihren Mädchen den Burschenball. Dieser festliche Abend in feierlicher Kleidung und mit viel Musik bildet den kulturellen Höhepunkt nach dem Festjahr und stärkt den Zusammenhalt der Burschen über den Grenzgang hinaus.
Arbeitsdienste
Auch nach dem Grenzgang bleiben viele Burschenschaften und Männergesellschaften aktiv. Bei Arbeitseinsätzen an ihren Waldhütten oder Patenschaftsplätzen wird gemeinsam gewerkelt, gepflegt und aufgeräumt – oft bei bester Stimmung und begleitet von Anekdoten aus vergangenen Jahren.
Die Jahre dazwischen...
Zwischen den Grenzgängen bleibt die Verbindung lebendig: Mit Fasspartien, Ausflügen, Helfertagen und geselligen Treffen pflegen viele Gesellschaften ihre Gemeinschaft. Man erinnert sich an Erlebtes – und beginnt langsam, dem nächsten Grenzgang entgegenzufiebern.
