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Burschenschaft
Ludwigshütte

Ersterwähnung: 1886 | Fahne von 1872

Fahne

Die Geschichte der Burschenschaft Ludwigshütte beginnt mit dem Grenzgang 1872. Schon in den Grenzgängen zuvor waren Burschenschaften aktiv am Grenzgang beteiligt, wurden aber erst mit dem Grenzgang 1886 namentlich Erwähnt. Im Jahre 1771 bekam das Werk den Namen Ludwigshütte. Hier fing Vermutlich die Namensgebung unserer Heimat an. Der Name kam vermutlich durch den damaligen Landgrafen Ludwig VIII von Hessen.

Unsere Fahne

Unsere Fahne ist ein Kind ihrer Zeit. Eineinhalb Jahre vor dem Grenzgang 1872 waren Schwarz, Weiß und Rot die Farben des deutschen Kaiserreichs. So zeigt sie zwischen der schmaleren schwarzen und roten Bahn eine breitere weiße. Auf dieser, von grünem Eichenlaub umrahmt, steht in gotischer Schrift „Burschenschaft Ludwigshütte“. Üblicherweise krönt bei anderen Flaggenstöcken eine Kugel oder Spitze. Auf unserem Flaggenstock sieht man eine männliche Gestalt mit Hammer und Schlegel in den Händen. Im Grenzgangsjahr 1900 wurde in einer Versammlung der Antrag abgelehnt die Fahne zu ersetzen. Die Fahne wurde zum Malermeister Theodor Plitt im Kottenbach zur Reparatur gegeben. Jeder Bursche wurde mit 80 Pfennig an der Reparatur beteiligt. Wenn man bedenkt, dass ein Bier in dem Jahr 25 Pfennig gekostet hat, viel die Versammlung wohl etwas trockener aus. Emma Schneider konnte aber am 7 August, pünktlich zur Schleifenüberreichung, die neue Schleife an die restaurierte Fahne stecken.

Die neue Fahne wurde in einem feierlichen Zeremoniell unter Anwesenheit aller Burschenschaften am 14.07.1984 geweiht. 

Unsere Grundsätze

Nach dem zweiten Weltkrieg verschlug es auch viele Geflüchtete auf die Ludwigshütte. Sie kamen häufig nur mir dem Nötigsten und fanden zum Anfang nur kümmerliche Wohnverhältnisse vor. Fröhliche und gemeinsame Erlebnisse schweißten sie in unserer Burschenschaft zusammen. Noch heute ist es egal woher du kommst oder was du hast! Auf der Hütte ist uns jeder willkommen, der mit uns ein friedliches Grenzgansfest feiern möchte. 

 

Anlässlich unserer 125 Jahresfeier im Jahre 1993 hat der leider schon verstorbene Historiker Günther Bäumner eine Zusammenstellung der Geschichte unserer Burschenschaft erarbeitet. Wir werden unsere aufgearbeitete Geschichte aus längst vergangenen Zeiten sowie die Traditionen des Grenzgangs und seiner Burschenschaft Ludwigshütte weitergeben. In Achtung der Gegenwart sind diese „Spagat Sprünge“ äußerst schwierig. Die Traditionen der Vergangenheit auch heute noch zu Feier, und nicht als reines Besäufnis zu zelebrieren ist unser aller Pflicht, die sich am Grenzgang beteiligen. Je Gesellschaft ist einzigartig und großartig für sich! Wir alle zusammen machen den Grenzgang erst in seiner Vielfalt groß.  Somit reit sich Die Burschenschaft Ludwigshütte im Kreis der Vereinigten Burschenschaften von Biedenkopf ein. 

Text: Karsten Theofel und Thomas Böhle

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